Minsk

Obwohl mein Zug ja weiter nach Moskau fährt steige ich in Minsk aus, um mir auch diese Stadt mal anzusehen. Ich stehe also um ca. halb vier in Minsk und tausche erstmal 50€ in lokales Geld um. Das Geld reinvestiere ich zum Teil gleich bei der Kofferaufbewahrung, um meinen Rucksack nicht durch die Stadt schleppen zu müssen.

Dann laufe ich einmal quer durch die Stadt. Minsk wird ja oft als Stadt bezeichnet, die sich seit dem Zusammenbruch des Kommunismus vor 25 Jahren am wenigsten verändert hat. Falls das stimmt, dann muss dieser Kommunismus unserem Kapitalismus sehr ähnlich gewesen sein: die Innenstadt ist, abgesehen von der Architektur, die doch sehr kommunistisch geprägt ist, kaum von einer mitteleuropäischen zu unterscheiden. Die Menschen laufen mit Kopfhöhren im Ohr und Smartphone in der Hand durch die Stadt, fahren mit dicken Geländewagen über die Straßen, und viele Geschäfte gehören zu den üblichen, überall vertretenen Marken (McDonalds, Hugo Boss, …). Nichtsdestotrotz gibt es in Minsk einiges zu sehen. Und was sofort ins Auge sticht: die Stadt ist extrem sauber. Nirgendwo liegt Dreck auf der Straße, und man sieht auch überall Straßenkehrer die sich um die Sauberkeit sorgen. Außerdem auffällig: kaum Touristen. Alle sprechen Russisch, keine Reisebusse, keine Leute, die (wie ich) wild in der Gegend rumfotografieren. Finde ich sehr angenehm.

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Wohnblöcke in Minsk

Nach meinem Spaziergang fahre ich mit der U-Bahn zurück Richtung Bahnhof. Die U-Bahn ist auch sehenswert, ähnlich dekorativ ausgestattet wie die Moskauer:

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U-Bahn in Minsk

Vom Bahnhof aus gehe ich nochmal los um mir ein Restaurant zu suchen. Da ich mich nicht entscheiden kann dauert der Trip länger, bis mir die Beine weh tun. Dann gehe ich einfach in das nächstbeste, was sich gar nicht mal als die schlechteste Wahl herausstellt. Es gibt mit Fleisch gefüllte Teigtaschen (Name schon verlegt, irgendwas mit M am Anfang, Manacha oder so). Und Preislich auch nicht besonders teuer, obwohl das Restaurant mitten an der Paradestraße liegt (ca. 20€ für Hauptgericht, zwei große Bier, Nachtisch, Espresso).

Nach dem Essen gehe ich zurück zum Bahnhof, hole meinen Rucksack, kaufe noch ein Bier und steige in den Zug, der planmäßig um 22:20 losfährt. Ich bekomme dann erstmal Ärger mit der Schaffnerin weil anscheinend der Konsum von Bier nicht gestattet ist im Zug.

Diesmal bin ich in einem Viererabteil, auch oben. Sonst in dem Abteil ein Paar und ein alleinreisender Mann, beide so ca. 40-50. Mit letzterem Unterhalte ich mich ein bißchen, er ist Ingeneur aus Minsk der aber in Moskau arbeitet und mit dem Zug pendelt. Die anderen beiden verschwinden kurz nachdem der Zug losgefahren ist und kommen erst zurück als wir schon die Betten gemacht haben.

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München, Berlin, Brest

25. August 2014, 09:36 MESZ, U-Bahnhof München Untersbergstraße, los geht´s! Mit dabei: ca. 15kg Ballast, größtenteils Bekleidung und Literatur, aber auch Elektronik und Eigengewicht des Rucksacks sowie Kabel und Kosmetikprodukte.

Um 09:50 soll der ICE am Hauptbahnhof nach Nürnberg losfahren, tut er auch, bloß erst fünf Minuten später, was schon ein erster Grund für Unruhe sein könnte, da die Umsteigezeit in Nürnberg mit sieben Minuten eher knapp bemessen ist. Glücklicherweise hat der Anschlusszug in Nürnberg ebenfalls sieben Minuten Verspätung, von daher schaffe ich das sogar ohne körperliche Anstrenung. Und zu großer Freude ist die Verspätung bis Berlin wieder eingeholt.

In Berlin fahre ich mit dem Bus ein paar Stationen, lade das Gepäck bei Lukas ab und wir fahren mit seinem Fahrrad und einem Call-A-Bike durch Berlin, durchs Museumsviertel und dann zum Alexanderplatz. Dort muss ich mein Call-A-Bike durch ein neues ersetzen da dem Hinterreifen relativ schnell die Puste ausging. Dann weiter Richtung Prenzlauer Berg, dort entstand folgendes Bild mit der Intention, dass es sich in eine noch auf dieser Reise zu entstehende Reihe einfügen sollte:

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Danach fahren wir nach Hause und essen Linseneintopf und trinken dazu ein Bier. Im Internet sehen wir, dass mein Anschlusszug 25 Minuten Verspätung hat (wegen Personen auf dem Gleis). Außerdem fällt mir auf, dass der Zug ja auch am Ostbahnhof hält, und zwar eine ganze halbe Stunde später. Die gewonnene Zeit investieren wir in ein Bier und fahren dann mit der U- und dann mit der S-Bahn zum Ostbahnhof. Dabei geschieht mir der erste Faux Pas: der Vorsatz, jeden Zug, mit dem ich auf dieser Reihe fahre, zu fotografieren, ist durch U- und S-Bahn schon gebrochen.

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Zug fährt ein und ich stehe unter dem Schild

Im Zug habe ich die oberste Liege in einem 3er Abteil, das bis auf meinen Platz auch schon belegt ist, durch eine ältere und eine jüngere Frau (ja, die Nachtzüge in und um Russland haben alle gemischtgeschlechtliche Abteile). Die ältere kippt zur Begrüßung gleich mal ihren Joghurt über meinen Rucksack, macht aber keine Anstalten den Jughurt von meinem Rucksack zu entfernen. Auf der ganzen Strecke wird sie auch kein Wort von sich geben, vielleicht ist sie ja taubstumm oder so. Die jüngere ist eine Russin und spricht ein bißchen deutsch. Viel zum reden kommen wir aber gar nicht, denn der Schaffner kommt kurz nach Abfahrt ins Abteil um die Liegen herunter zu klappen, das heißt Schlafenszeit.

Eigentlich schläft es sich ganz gut in dem Zug, aber irgendwie wird bei jedem Stop (Frankfurt/Oder, Warschau und noch ein paar andere polnische Städte) irgendetwas an- oder abgekuppelt, was jedes mal Schläge verursacht von denen ich wach werde.

Richtig wach werde ich erst kurz vor der polnisch-weißrussischen Grenze, ca. 7:30h. Zuerst laufen die polnischen Grenzbeamten durch den Wagen und schauen nur kurz auf meinen Pass. Dann kommen die Weißrussen und sammeln alle Pässe ein und bearbeiten die gemeinsam. Ein Zöllner will nach einem Blick in meinen Rucksack noch etwas über meine mitgeführte Literatur wissen, aber irgendwie scheinen meine Auskünfte darüber bei ihm aufgrund sprachlicher Probleme nicht wirklich anzukommen, was ihm aber offensichtlich egal ist.

Nach den Grenzkontrollen fährt der Zug weiter nach Brest, wo die ältere Mitfahrerin wortlos verschwindet. Nach kurzem Halt fährt der Zug wieder ein Stück zurück in die Umspuranlage, da das weißrussische und das russische Schienennetz eine andere Spurbreite haben als der Rest von Europa.

Dazu wird der ganze Zug in einer Halle in die einzelnen Waggons getrennt. Diesen wird dann zunächst die Kupplung getauscht, da auch dazu ein anderes System verwendet wird. Dann werden die Waggons mit einer Art Wagenheber angehoben, die Fahrgestelle mit einem Seilzug herausgezogen und neue Fahrgestelle mit selbiger Methode untergeschoben. Dann werden die Wägen wieder heruntergelassen und wieder zusammengekuppelt. Klingt nicht besonders spannend, ist aber trotzdem interessant mit anzusehen.

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Waggon schwebt in der Luft, die Fahrgestelle fahren drunter weg. Auch erkennbar: die neue russische Kupplung.

Dann rollt der Zug wieder in den Bahnhof von Brest. Da ich nicht weiß, wie es dem Speisewagen ergangen ist (ich hatte die Vermutung dass der nachts irgendwo in Polen abgekuppelt wurde), kaufe ich am Bahnsteig von Omas mit Fruchtkörben zwei Portionen Himbeeren zu je zwei Euro (mir hätte auch eine gereicht, aber die Wechselgeldproblematik zwang mich dann zwei zu kaufen). Die Himbeeren waren übrigens sehr gut.

Nach ca. 2h in Brest (also incl. Grenzkontrollen und Umspuren) geht´s weiter. Meine verbliebene Mitfahrerin im Abteil schläft wieder. Ich lese ein bißchen, laufe dann einmal durch den Zug und finde einen neuen Speisewagen. Zum Mittagessen gönne ich mir ein Kaviarsandwich.

Letzter Tag im Jemen, Ägypten

Auch dieser Beitrag entstand nur anhand von kurzen Notizen am 25.08.2014 im ICE nach Berlin. Also ebenfalls eher kurz und ungenau.

Am letzten Tag in Sanaˋa muss ich noch mein Ausreisevisum auf der Polizei besorgen. Dazu muss man ein bißchen warten, aber an sich nicht späktakuleres. Außerdem treffen wir nochmal kurz den Deutschlehrer, um uns zu verabschieden. Außerdem kaufen wir noch traditionelle jemenitische Kleidung, einschließlich dem zugehörigen Gürtel mit Dolch (aber mit stumpfer Klinge). Danach trinken wir nochmal Tee und ich lasse mir beim Barbier den Bart scheren damit ich ordentlich aussehe wenn ich daheim ankommt.

Im Hotel hole ich mein Gepäck, aber das bestellte Taxi zum Flughafen kommt nicht (hatten wir mit unserem Fahrer, der uns nach Thulla gebracht hat, ausgemach), also muss kurzfristig ein neues gerufen werden.

Am Flughafen, der übrigens nur ein Terminal hat und relativ klein für einen Hauptstadtflughafen ist, herrscht ziemliches Chaos. Es Schiene wie ein Wunder wenn dort jemals ein Flugzeug pünktlich abheben würde. Mein Flug hebt also spätabends ab und kommt dann ziemlich früh in Kairo an.

Da ich mehrere Stunden Aufenthalt in Kairo habe, besorge ich mir schnell ein Visum für Ägypten (kostet 9 US-Dollar und darf dann selbst in den Pass geklebt werden), hebe ein paar ägyptische Geldeinheiten am Automaten ab, rede mit ein paar Taxifahrern wer mir einen guten Preis machen kann (Daniel hat mir vorher gesagt wieviel das ungefähr kosten sollte) und fahre zu den Pyramiden. Wir sind kurz vor 8 Uhr früh dort, wenn der Besucherpark aufmacht. Ich bin also der erste Gast an diesem Tag, und die erste halbe Stunde auch noch fast allein. Danach füllt sich der Park langsam nach dem immer mehr Busse kommen die die anderen Touristen in Massen abladen. Es finden sich dann auch Leute, die ein Bild von mir mit den Pyramiden machen können. Danach geht es weiter mit dem Taxi, das auf mich gewartet hat, ins Stadtzentrum von Kairo in ein Kaffee, wo es einen Tee und eine Shisha gibt. Und dann geht es zurück zum Flughafen. Ich meine mich erinnern zu können dass das ca. 150 ägyptische Geldeinheiten gekostet hat, aber ich weiß es eigentlich nicht mehr. Auf jeden Fall genehmige ich mir dann am Flughafen mein erstes Bier seit mehreren Wochen (das letzte gab es irgendwo in Äthiopien) und steige dann in mein Flugzeug nach München ein.

Wadi Dhahr, Shibam, Thulla, Manacha

Um noch ein bißchen von der Umgebung von Sana´a kennen zu lernen, haben wir vor ein paar Tagen einige Angebote vom Hotel erstellen lassen. Wir haben uns dafür entschlossen, eine Tagestour von Sana´a aus zu buchen, und mit einem Auto und zugehörigem Fahrer nach Wadi Dhar, Shibam und Thulla zu fahren. Die Tour nach Manacha, die uns ebenfalls angeboten wurde, wollen wir selber mit dem öffentlichen Verkehr erledigen.

Wir werden um 9 Uhr von unserem Fahrer vom Hotel abgeholt und fahren erstmal Richtung Wadi Dhar, was nur wenige Kilometer nördlich von Sana´a liegt. Dort zu sehen gibt es hauptsächlich den Wadi Dhar Palast, eines der touristischsten Ziele im Jemen. Man kennt das Bild von Postkarten und aus den Reiseführern, es ist sozusagen das Standardmotiv für den Jemen.

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Der Palast wird nicht nur oft fotografiert, sondern auch genausooft besucht, und zwar auch von den Jemeniten selbst, gerade jetzt zum Eid-Fest. Wir parken etwas außerhalb, weil der Verkehr nur noch sehr schleppend Richtung Palast läuft. Am Palast selber muß man Eintritt löhnen, dann darf man sich zwischen die Menschenmassen, die sich durch den Palast quälen, mischen. Von innen ist der Palast weit weniger späktakulär als von außen, aber trotzdem sehenswert. Der Imam, der hier einst wohnte, hatte vier Frauen, von denen jede ihr eigenes Zimmer hatte, welche mit Fotos aus vergangenen Zeiten dekoriert sind.

Wir fahren weiter nach Thulla, das in den Haraz-Bergen ca. 30 Kilometer westlich von Sana´a liegt. Wir laufen einmal durch die Altstadt, während unser Fahrer außenrum zum anderen Stadttor fährt. Die Stadt ist ganz nett, aber die eigentliche Sehenswürdigkeit, die Festung die über der Stadt trohnt, kann leider momentan nicht besichtigt werden, da Renovierungsbauarbeiten im Gang sind. Dafür werden wir von ein paar Touristenführern genervt. Hier scheint bis vor nicht allzulanger Zeit noch reger Tourismus geherrscht zu haben, aber jetzt ist das erstmal vorbei und wir sind die einzigen Touristen am Ort.

Von Thulla fahren wir weiter in einen anderen Ort wo es eine Zisterne zu besichtigen gibt. Von dort fahren wir weiter nach Shibam, wobei es sich aber um eine Namensgleichheit handelt, dieses Shibam ist weit weniger berühmt als das im Osten des Jemen gelegene. Hier wollen wir zu Mittag essen, aber wir sind zu spät, und das im Reiseführer sehr gelobte Restaurant ist bereits geschlossen. Stattdessen gehen wir am Marktplatz in eine Hühnerbraterei, hier gibt es für Daniel, den Fahrer und mich ein gegrilltes Huhn. Leider nur das Huhn, Beilagen gibt es nicht.

Den Rest dieses Beitrags habe ich am 25.8.2014 im ICE nach Berlin anhand von kurzen Notizen geschrieben. Der Beitrag ist also weniger ausführlich und wahrscheinlich auch nicht 100% akkurat.

Von Shibam sind wir dann noch nach Kawkaban gefahren. Unser Fahrer ist übrigens ein junger Jemenit, wahrscheinlich ungefähr in unserem Alter. Er erzählt uns, dass er sein Auto (irgendeine kleine Limousine, Chevrolet, Toyota, Mitsubishi o.ä.) über das Internet gebraucht aus den USA importiert hat, er hat weniger Tausend Dollar dafür bezahlt. Sein Geld verdient er eben mit dem Chauffieren von Touristen und als Fremdenführer. Interessant ist noch was er in der Freizeit unternimmt, nämlich reist er selber gerne als Backpacker durch die Welt, unter anderem nach Indien. Wir unterhalten uns ausführlich darüber, wir haben da ja auch einiges aus fremden Ländern zu erzählen. Auf jeden Fall scheint er einer von wenigen jemenitischen Backpackern zu sein, und so ganz einfach scheint das auch nicht zu sein die Visa für seine Ziele zu beantragen.

Zurück in Sana´a essen wir am Tahir noch pizzaartiges Zeug zu Abend.

Thulla Blick nach Unten

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Am nächsten Tag sind wir dann wieder auf eigene Faust unterwegs und fahren mit einem Taxi nach Manacha. Von dort laufen wir wenige Kilometer nach Hoddingsbums (müsste man nochmal recherchieren wie das genau heißt) und übernachten dort in einem Hotel. Im Hotel gibt es in den Zimmern nur Matratzen auf dem Boden, dafür aber eine schöne Sicht aus dem Zimmer.

Am nächsten Tag habe ich Dünnschiss und muss mich beim Besichtigen des Ortes auch direkt übergeben. Wir wollen auf einen Berg in einen Ort namens Kahel hochlaufen, aber nach wenigen hundert Metern muss ich umdrehen weil es mir so schlecht geht. Daniel läuft alleine weiter, ich drehe um und gehe zurück ins Hotel. Ich vermute, dass meine Übelkeit von den Eiern kam, die ich am Abend zuvor im Hotel gegessen habe. Daniel fand, sie schmecken komisch, von daher habe ich diese alleine aufgegessen.

Gegen Mittag geht es mir schon wieder ein bisschen besser und ich laufe nach Manacha, weil kein Taxi kam und das einzige Taxi im Ort 500 jemenitische Geldeinheiten haben wollte.

Hoddingsbums, Blick aus dem Hotelzimmer, oder zumindest aus der Nähe des Hotels.

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In Manacha kaufe ich Guthaben für das Handy und trinke einen Tee. Auf dem Marktplatz nehme ich mir dann ein Motorradtaxi, der mich den halben Weg nach Kahel hochfährt (von Manacha gibt es eine Straße den Berg hinauf). An einer Kreuzung zweigt der Weg nach Kahel ab, allerdings ist er für das Motorrad nicht gut genug. Noch während ich zahle (hat glaube ich 50 gekostet) kommt ein anderes Motorradtaxi vorbei, das ein bisschen geländetauglicher ist. Mit diesem fahre ich dann den Schotterweg weiter Richtung Kahel, jedoch nur wenige 100m, dann kommt auch dieses nicht mehr weiter. Trotzdem hat der Spaß weitere 50 gekostet. Den Rest des Weges muss ich dann laufen, aber man sieht Kahel schon auf der Bergspitze und ich habe Winkkontakt zu Daniel. Kahel ist übrigens ein sehr schönes Dorf mit alten Hochhäusern, auf der Spitze eines Berges (ca. 3000m hoch), also kurz gesagt sehr späktakulär, weswegen es auch auf der Rückseite jedes Jemen-Reiseführers abgebildet ist (was auf der Vorderseite steht habe ich schon weiter oben erwähnt). Oben hängen treffe ich dann Daniel, der mir von seiner Wandertour berichtet und wir genießen die Sicht. Als wir dann nach unten aufbrechen wollen muss ich mich dann nochmal spontan übergeben und eine Sprühwurst ablassen. Und interessanterweise geschieht auch, was im Reiseführer so beschrieben ist: gegen fünf Uhr Nachmittags ziehen Wolken auf und die Sicht wird sehr schlecht. Das geschieht anscheinend jeden Tag zur gleichen Zeit. Der Weg runter nach Manacha ist zum Glück eine direkte Treppe, also trotz schlechter Sicht einfach zu finden. In Manacha angekommen wird es schon langsam Dunkel und wir steigen in das Taxi um zurück in die Hauptstadt ins Hotel zu fahren.