Peking II

Mal wieder ein älterer Eintrag, den ich gerade im Auto auf der Krim von Stichpunkten zu Fließtext umwandle. Bilder gibt’s daher vorerst nicht, da diese auf einer gerade nicht zur Hand stehenden Festplatte liegen. Vielleicht folgen die Bilder irgendwann…
Nach der Landung in Peking stehen wir erstmal 20 Minuten auf dem Rollfeld rum, bevor wir aussteigen können. Flüge aus Nordkorea scheinen nicht unbedingt Priorität zu haben. Die Einreise nach China verläuft unproblematisch. Vom Flughafen fahre ich mit der Metro in die Stadt und suche mein Hotel, was mir aber nicht gelingt, da es in meiner App mal wieder an einer falschen Stelle eingetragen ist.
Nachdem ich mich dann, endlich im Hotel angekommen, von dem längeren Spaziergang mit dem Gepäck ausgeruth habe gehe ich Abends nochmal auf die Straße. Auch hier werde ich wieder von Touristenfängern angesprochen, diesmal von einer Frau die mir unbedingt ihre Telefonnummer aufdrängen will, um mich nach dem Essen zu treffen. Ich esse nicht in einem Restaurant, sondern kaufe mir an verschiedenen Ständen auf der Straße erst mal zwei verschieden Knödel und danach 3 Skorpione am Spieß, welche hauptsächlich nach Fritteuse schmecken. Zum runterspülen stze ich mich danach in eine Kinepe un trinke ein Bier, nacdem ich den Preis auf ein bezahlbares Niveau reuntergehandelt habe.
Abends im Hotel nervt das Internet, da man sich irgendwie komisch mit der Passnummer authentifizieren muss, dauernd rausfliegt, und das Internet saulahm und kastriert ist.
Fabi kommt in der früh an, während ich gerade Dusche. Wir packen zunächst unser Gepäck ein bißchen m und machen dann einne Spaziergang zum Tianmenplatz, durch die Hutons (traditionelle Viertel), trinken ein überteuertes Bier und essen danach Hot Pot in einem muslimischen Restaurant.
Am nächsten Tag treffen wir Duo und fahren mit ihr zusammen mit der U-Bahn zum „Duftenden Berg“. Hoch fahren wir mit der Sesselbahn, runter laufen wir. Abends essen wir in der Nähe vom Tianmenplatz Pekingente. Danach trinken wir noch ein Bier in einer Gasse, wo ich auch schon am Abend zuvor ein Bier getrunken habe. Irgendwie findet in dieser Gasse auch auf einer kleinen Bühne eine Art kleine Pekingoper statt.
Tags darauf fahren wir zum Frühstück zu Thomas, wo wir auch einen Teil des frisch umgepackten Gepäcks deponieren. Von dort fahren wir zum Himmelstempel und besichtigen diesen samt dem umliegenden Park. Danach fahren wir zurück ins Hotel, holen unser Gepäck und fahren mit dem Taxi zum Bahnhof.
Unser Zug ist relativ modern, Schlafwagen vom Grundriss wie auch die ganzen russischen Wagen, aber klimatisiert und mit LCD-Bildschirm an jedem Bett. Auch fährt er im Vergleich zu den anderen Zügen relativ schnell, bis zu 160 km/h zeigt das GPS an. Mit uns im Abteil ist ein älterer Chinese (von dem wir zuerst beführchten, dass er nachts schnarcht, sich aber als vollkomen ruhig herausstellt), der die ganze Zeit auf seinem uralten Handy SMS tippt (mit angeschalteten, nervenden Tastentönen). Zu Abend essen wir im Speisewagen, die Speisenwahl gestaltet sich trotz hinzugezogener Übersetzungsprogramme auf diversen Handys schwierig. Aber wir bekommen trotzdem was leckeres am Ende.