Lac Rose bis Saint Louis

Vom Lac Rose fahren wir mal wieder nach Dakar. Ziel sind ein paar Erledigungen für das Auto. Der Verkehr nach Dakar ist nervig. Wir brauchen eine dreiviertel Stunde von einer Autobahnausfahrt über einen Kreisverkehr zur Brücke über die Autobahn, keine 300m. Es wird kreuz und quer gefahren, jeder quetscht sich rein wo er kann, egal ob man damit alles blockiert.

Unser erster Stopp ist die offizielle Mitsubishi-Niederlassung, aber dort ist man nur bedingt hilfreich: erst will man uns gar nicht weiterhelfen, weil man sich nur um Autos kümmere, die auch hier gekauft wurden. Dann sagt man uns, dass man morgen zumindest mal für knapp 50€ den Fehlerspeicher auslesen kann.

Wir probieren unser Glück nochmal bei einer Tankstelle, die hat sogar ein Diagnosegerät und einen passenden Stecker, doch auslesen lässt sich nichts. Sie schicken uns zu einer anderen Tankstelle, dort hätte man ein besseres Diagnosegerät. Das funktioniert dann zwar auch nicht, aber immerhin sind sie sonst recht hilfreich, wir tauschen ein paar Aufhängungen für den Auspuff. Außerdem werden wir an einen Platz weiterverwiesen, wo man unseren Auspuff schweißen kann, was wir dann auch dort erledigen lassen.

Auspuff schweißen

Angesichts der fortgeschrittenen Zeit entschließen wir uns, nochmal im Stadtzentrum zu übernachten und checken daher in dem Hotel ein, in dem wir schon einmal waren. Abends gehen wir auch nochmal im Institute Français essen, und nach langer Zeit bekommen wir mal wieder Schweinefleisch.

Am nächsten Tag fahren wir wieder zum Mitsubishi-Händler, verzichten aber auf die Fehlerspeicherauslesung (das haben wir nämlich mittlerweile mittels eines Tricks selbst hinbekommen, man kann den Fehlercode auch über eine Art Morsecode im Armaturenbrett auslesen), sondern fragen nur nach wegen Teilebestellungen. Alles, woran wir Interesse hätten, wäre innerhalb von 45 Tagen (!) lieferbar, und dazu noch zu Preisen als wären die Teile aus purem Gold: ein paar Bremssättel für 800€ muss man sich schon mal gönnen wollen. Öl für das Verteilergetriebe verkaufen sie erst gar nicht, aber wir bekommen einen Tipp, wo wir das bekommen könnten. Dort fahren wir auch hin (nicht weit, aber dank Verkehr zeitraubend), bekommen das gewünschte Öl und lassen es bei einer naheliegenden Tankstelle auch gleich einfüllen. Länger als der Ölwechsel dauert die Rechnungsstellung danach, da wird minutiös alles mögliche abgefragt, steht dann aber trotzdem falsch auf der Rechnung. Zumindest dieses Thema haben wir mal erledigt.

Verkehr in Dakar. Man beachte die IKCO-Niederlassung, die iranische Autos verkauft

Anschließend stellen wir uns nochmal ein bißchen in den Stau Richtung Autobahn, dann fahren wir wieder zum Lac Rose.

Dort machen wir zuerst eine kleine Bootsfahrt. Der Bootsführer stochert mit einem Stock in den untiefen See und erzählt uns ein paar Sachen dazu. Leider ist es etwas bewölkt, daher ist der See eher orange statt rosa. Trotzdem ist es interessant, aus dem See wird viel Salz gewonnen, und zwar komplett durch manuelle Arbeit. Die Arbeiter holen das Salz mit Körben vom Seegrund. Sie müssen sich dazu mit Sheabutter eincremen, da die Haut das sonst nicht lange aushalten würde.

Salzgewinnung am Lac Rose

Salzgewinnung im Lac Rose

Nach der Rundfahrt fahren wir ins Hotel und quartieren uns diesmal auf dem zugehörigen Campingplatz ein. Zum Abendessen bekommt Fabi Rindfleischspieße und ich Rochen in Panade.

Am nächsten Tag wollen wir den Strand entlang nach Saint Louis fahren, das war früher mal die letzte Etappe der Rally Paris-Dakar. Das geht nur bei Ebbe, die heute um 09:20h vorhergesagt ist. Wir kommen dafür gerade noch rechtzeitig los.

Wir müssen zuerst die Dünen vor dem Strand überqueren, was anspruchsvoll ist, aber klappt. Dann geht es los, auf dem schmalen Streifen zwischen dem trockenen Sand, der zu weich zum fahren ist, und dem Wasser. Dazwischen kann man gut mit 60-80km/h fahren.

Fahrt am Strand entlang

Bei Kayar, einem Ort am Meer, müssen wir den Strand verlassen, da hier gerade die Fischer ihre Boote slippen und der Strand dadurch blockiert ist. Wir fahren durch den Ort. Hinter dem Ort gibt es keinen Weg direkt auf den Strand, nur eine Piste durch einen angrenzenden Pinienwald. Von dort gibt es kein Durchkommen zum Strand, die Bäume stehen zu dicht. Nach ein paar hundert Metern finden wir jedoch eine Stelle, wo wir über ein paar Dünen an den Strand kommen.

Durch einen Fahrfehler bleiben wir aber am Übergang von Dünen zum Strand stecken. Schaufeln ist angesagt, außerdem Sandblech und Hebesack ausladen. Zum Glück kommen recht bald ein paar Jungs, die im Wald Holz gesammelt haben, vorbei und helfen uns beim Schaufeln und Schieben. Es dauert trotzdem über eine Stunde, bis das Auto wieder frei ist.

Gegenverkehr am Strand

Wir fahren weiter am Strand, doch merkt man, dass die Flut im Anrollen ist. Der befahrbare Streifen wird immer schmaler, gelegentlich schwappen die Wellen bis vor das Auto. Weiter rechts wird es schnell zu weich, weiter links zu nass. Wir verlassen daher bei Mboro den Strand und fahren über die Straße im Hinterland weiter.

Wir finden auch eine neu geteerte Straße (auf der noch die Baumaschinen rumstehen), die auch noch in keiner Landkarte eingezeichnet ist. Die Bauarbeiter sagen uns, die neue Straße wäre eine Abkürzung Richtung Saint Louis. Die ersten 13km sind auch geteert und super befahrbar, danach wird es dann leider eine Piste, aber selbst da kommen wir zügig durch.

In Saint Louis angekommen checken wir in ein Hotel ein, dann fahre ich zu einer Tankstelle und lasse das Auto reinigen – das Auto hat einiges an Salzwasser abbekommen. An der Tankstelle steht auf der Preisliste auch „Pulverisation“, da wird irgendein Rostschutz gegen das Salz aufgetragen. Ich lasse also alles machen, incl. Motorwäsche, Pulverisation und Abschmieren.

Da das Hotel unter spanischer Leitung steht gibt es zum Abendessen Paella mit Meeresobst.

Paella

Am folgenden Tag laufen wir nochmal zu Fuß durch Saint Louis und schauen uns Dinge an, die wir das letzte mal noch nicht gesehen haben, z.B. zwei Museen. Außerdem besuchen wir unzählige Geschäfte und kaufen diverse Souvenirs.

Fischerboote in Saint Louis

Zum Abendessen gehen wir ins La Kora. Wir essen Mille Feule mit Blutwurst und einen sehr leckeren Fisch.

Fisch mit Zubehör

Anschließend gehen wir noch ins Institute Français, wo es ein Konzert von Alias Diallo gibt (der nächstes Jahr auch als Präsidentschaftskandidat im Senegal antreten will).

Konzert mit Alias Dallo

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Zurück nach Norden

Dalaba wird der südlichste Punkt unserer Reise bleiben, ab hier fahren wir wieder Richtung Norden. Auf dem Rückweg machen wir noch kurz hinter Dalaba einen Abstecher zum Garten von Auguste Chevoir, einem Franzosen, der versucht hat, in einem botanischen Garten fremde Pflanzen zu kultivieren. Von dem Garten ist aber nur noch ein wilder Wald übrig, durch den wir etwas spazieren, nachdem wir das Auto vor einem Matschloch abgestellt haben. Wegen eines umgefallenen Baumes wären wir eh nicht weiter gekommen.

Garten von Auguste Chevoir

Der nächste Stopp ist beim Wasserfall von Kinkon. Hier muss man Eintritt zahlen, da das Gelände zum Elektrizitätswerk gehört, das aus der Wasserkraft des Flusses Strom gewinnt. Der Wasserfall ist toll, man kann ihn von verschiedenen Aussichtspunkten aus bewundern. In der Nähe gibt es auch noch den dazugehörigen Stausee mit Staudamm, zu dem wir auch noch hinlaufen.

Wasserfall bei Kinkon

Wasserfall bei Kinkon

Wir fahren zurück an die Hauptstraße nach Pita und gehen dort einmal über den Markt. Das ist hier wirklich eine sehr angenehme Erfahrung, da wir nicht angesprochen oder genervt werden um etwas zu kaufen, aber wenn wir dann jemanden etwas fragen sind alle sehr freundlich. Wir finden auch was wir suchen. Anschließend essen wir noch Fleischspieße am Straßenrand und trinken Kaffee. Kaffee wird hier aus Espressotassen (oft ohne Henkel und bis zum Rand befüllt) getrunken, kommt meist aus bunten Thermoskannen, aber schmeckt tatsächlich sehr gut. Gekocht wird er auf offenem Feuer in Bialetti-Kannen.

Weiter geht es nach Norden bis nach Labé, wo wir angesichts der anbrechenden Dunkelheit übernachten. In der Unterkunft sind auch zwei Jungs aus Holland, die mit ihrem Peugeot Boxer noch weiter nach Ghana wollen, mit ihnen unterhalten wir uns am Abend.

Piste zum Wasserfall

Am nächsten Tag fahren wir weiter Richtung Norden, aber kurz vor Popodara biegen wir nochmal auf eine Piste ab, um zum Wasserfall von Sala zu fahren. Die Piste zieht sich etwas, aber die Anfahrt lohnt sich, denn der Wasserfall ist noch größer als der vom Vortag. Zudem liegt er mitten im Urwald und es sind keine anderen Menschen um uns herum. Wir schauen uns den Wasserfall von einer Klippe aus an – ein wunderbarer Ort. Danach laufen wir zu einer anderen Stelle, wo man im Fluss baden kann, kurz bevor er rauschend in die Tiefe stürzt.  Neben der Badestelle ist ein verlassenes Camp, vermutlich konnte man hier mal übernachten, aber jetzt ist alles geschlossen und kein Mensch weit und breit. Schade, eigentlich ein super schöner Platz.

Wasserfall von Sala

Badestelle in der Nähe des Wasserfalls

Zurück an der Hauptstraße geht es weiter nach Norden, wieder durch den 25km langen schlechten Straßenabschnitt. Wir entschließen uns trotz Dunkelheit noch bis nach Koundara zu fahren. Dort fahren wir ein Hotel an. Die Zimmer sollen zwar nur 10€ kosten, sind dafür aber richtig schön versifft. Wir entschließen uns im Dachzelt zu schlafen und mieten uns ein Zimmer nur, um Toilette und Dusche zu benutzen. Für die Nichtbenutzung des Betts bekommen wir dann sogar noch einen Rabatt von 2€.

Gut beladener Gegenverkehr

Abendessen bekommen wir in einem Restaurant neben dem Hotel, das aus einer kleinen Blechhütte direkt an der Straße besteht. Wir essen Rindfleisch mit Spaghetti bzw. Reis. Das Bier wird extra für uns mit dem Motorrad herbeigeschafft. Das Essen ist lecker, aber leider voll mit Knochensplittern.

Abendessen: Fleisch mit Reis

Am nächsten Morgen schlafen wir recht lange, obwohl ich eigentlich befürchtet hatte, dass wir wegen der naheliegenden, lauten Straße keine Ruhe hätten. Dann unterhalten wir uns noch mit zwei Deutschen, die auch auf dem Hof des Hotels in ihrem Auto übernachtet haben. Letztlich kommen wir erst gegen 11 Uhr los und fahren weiter zur Grenze.

Vor der Ausreise muss unser Passavant an vier verschiedenen Zollstationen gestempelt werden. Dazu kommen Gendarmerie-Checkpoints, die unsere Pässe abschreiben. Zwischendurch versuchen wir, unser letztes Geld in Wasser und Kaffee zu investieren, was daran scheitert, dass wir den Kaffee nicht bezahlen können, weil das andere Gäste für uns erledigt haben. Wir sind nochmal positiv überrascht, wie freundlich die Guineaner sind. Ganz am Schluss bekommen wir dann noch unsere Ausreisestempel.

Der senegalesische Grenzposten befindet 13km hinter der Grenze. Als wir dort ankommen ist gerade Mittagspause. Angeblich geht es ab 15 Uhr weiter, wir haben also ca. 1,5h zu warten. Wir beschließen, die Zeit zu nutzen und einen Kanister Diesel vom Dach in den Tank umzufüllen. Dabei bricht ein Schlüssel in einem Schloss ab, das den Kanister auf dem Dach sichert. Unsere Versuche, das Schloss mit diversem Werkzeug zu öffnen scheitern, aber schnell ist ein Kerl aus einer Fahrradwerkstatt mit einer Säge zu Hand und öffnet das Schloss in Sekunden. Durch die ganze Aktion verpassen wir, dass die Grenzer ihren Posten wieder eingenommen haben und landen am Ende der Schlange.

Nach dem Einreisestempel müssen wir zu einem Checkpoint, an dem unsere Impfpässe auf Gelbfieberimpfungen kontrolliert werden. Danach kommt erst der Zoll wegen den Fahrzeugpapieren.

Feuer am Straßenrand

Am Straßenrand sieht man oft Buschfeuer, zum Teil reichen sie bis an die Straße heran. Wir fragen uns, ob die Feuer künstlich gelegt wurden. Wir fahren bis Tambacounda und gehen dort in ein Hotel. Temperaturmäßig ist es hier zwar wieder sehr heiß, da es aber relativ trocken ist merkt man die Temperaturen gar nicht mal so.

Casamance

Wir checken aus unserem Hotel aus und wollen wieder zurück in den Senegal, genauer gesagt in die Casamance. Gambia ist nicht so groß, das wichtigste haben wir gesehen.

An der Grenze läuft die Ausreise aus Gambia zügig und problemlos. Auf senegalesischer Seite jedoch will man das Auto nicht einreisen lassen, weil unsere Genehmigung abgelaufen sei. Man könne auch keine neue ausstellen. Man bietet uns an, das Auto an der Grenze zu parken und mit dem Taxi weiterzufahren. Das lehnen wir ab.

Wir fahren also zurück nach Gambia und reisen wieder ein, zumindest das klappt problemlos. Dann fahren wir die ganze Strecke, die wir gekommen sind, wieder Richtung Osten, bis nach Soma. Dort wieder raus aus Gambia. Beim Zoll auf senegalesischer Seite ist dann von Problemen gar keine Rede mehr, wir bekommen zügig einen neuen Wisch für das Auto ausgestellt, diesmal sogar mit einer Quittung über die Gebühren, also alles ganz korrekt. Wir fragen uns, warum im Senegal jede Grenze ihre eigenen Zollvorschriften zu haben scheint.

Wir schaffen es trotz des Umweges noch bei Tageslicht nach Ziguinchor. Dort checken wir ins Hotel ein und essen auch dort zu Abend.

Reste kolonialer Architektur in Ziguinchor

Treiben am Fluss in Ziguinchor

Am nächsten Tag gehen wir zu Fuß zum Konsulat von Guinea-Bissau und holen uns dort ein Visum – das kostet hier deutlich weniger als bei uns zu Hause, und geht auch in 5 Minuten ganz fix. Wir spazieren noch weiter durch die Stadt, runter zum Fluss, zur Post und wieder zurück zum Hotel. Dort geht Fabi nochmal ins Zimmer, ich fahre mit dem Auto kurz vor zum Kreisverkehr, denn dort gibt es zwei Tankstellen mit Autowäsche, welche das Auto mal wieder verdient hat.

Während ich warte, dass das Auto gewaschen wird, kommt ein Zollbeamter, erkennbar an seiner Uniform, zu mir. Er möchte die Fahrzeugdokumente sehen. Ich habe die gar nicht dabei, die sind in Fabis Handtasche im Hotel. Er meint, ich müsse sofort zum Hotel fahren, um sie zu holen, was ich aber ablehne, da das Auto noch gewaschen wird. Aber das Hotel ist nur 3 Minuten zu Fuß entfernt, wir könnten ja hinlaufen – darauf lässt er sich erst ein, als ein zufällig herumstehender Passant auf ihn einredet. Im Hotel bekommt er die Papiere, die er will. Ein kurzer Blick reicht ihm, er mag unseren Passavant nicht. Wir müssten sofort mit ihm mitkommen zur Zollstation.

Die Zollstation ist nicht weit, keine 3 Minuten Fahrt. Dort will der Zöllner als erstes den Autoschlüssel haben, den ich ihm aber nicht gebe. Das Zollbüro ist noch abgesperrt, der Wärter sperrt auf. Wir sollen im Vorraum warten. Etwas später kommt auch ein Typ mit Bubu und Hut rein und geht ins Büro, das scheint der Chef zu sein. Irgendwann werden wir dann rein gerufen. Der Chef spricht sogar ein paar Worte deutsch, sein Vater sei Deutschlehrer, und er war auch selber schon mal in Deutschland. Er muss aber nochmal mit seinem Chef reden, den er noch nicht erreicht hat. Wir sollen warten. Ich frage, ob wir auch im Hotel warten können, was er nach kurzem Zögern erlaubt. Wir tauschen Handynummern aus, er wird uns anrufen wenn er seinen Chef erreicht hat.

Wir sind noch auf dem Weg zum Hotel (zu Fuß, das Auto mussten wir stehenlassen), da bekommen wir einen Anruf mit der Ansage „OK, problem finish„. Wir laufen zurück. Das Büro ist gerade geschlossen, also setzen wir uns nochmal ins Vorzimmer. Ein paar Minuten später werden wir ins Büro gebeten, dann erklärt uns der Zöllner, er sei erst seit einem Jahr auf der Position und wisse noch nicht genau wie das laufe, auf jeden Fall hätten wir kein Problem mehr und könnten gehen. Er gibt uns noch seine Karte, wir sollen ihn anrufen, wenn wir nochmal Probleme in seinem Zollbezirk haben.

Wir gehen zurück ins Hotel, freundlicherweise dürfen wir uns noch eine Stunde länger im Zimmer aufhalten und nutzen die Zeit, um nochmal in den Pool zu springen.

Tankstelle in Ziguinchor

Anschließend fahren nach Cap Skirring. Dort gehen wir in eine recht einfach Unterkunft direkt oberhalb vom Strand. Wir gehen noch im Meer baden, trinken noch Bier und Orangensaft am Strand und essen dann Fisch und Crevetten bei unserer Unterkunft. Abends laufe ich nochmal alleine am Strand entlang, irgendwo in der Ferne hört man Trommelgeräusche, sonst ist der Strand wie verlassen.

Blick aus unserem Zimmer in Cap Skirring

Matschgruben, Sanddünen, Strand

Aus Tinghir fahren wir über eine Nebenstraße heraus – am Straßenrand sehe ich eine kleine Furt und dahinter eingestürzte Lehmhäuser. Wir fahren hin und laufen durch die Lehmhäuser, alles verlaseesn. Fabi dreht um und holt das Auto, ich laufe noch ein bißchen weiter. Wir fahren durch eine Matschgrube, aber nach ein paar hundert Metern müssen wir umdrehen. Auf dem Rückweg bleiben wir in der Matschgrube hängen. Es schaut schlecht aus, aber der Pajero lässt uns nicht im Stich, alle Sperren rein, ein bißchen rangieren und wir sind wieder auf Fahrt.

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Ruinen bei Tinghir

Die Fahrt führt uns über Alnif und Tazzerine nach Zagora, dann weiter Richtung Mhamid. Unterwegs halten wir noch bei den Dünen von Tinfou an, dort war ich vor 12 Jahren auch schon. Leider kommt gerade ein Sandsturm auf, von daher ist die Aussicht nicht besonders, und auch sonst sind keine anderen Touristen da, denen man beim Kamelreiten zusehen kann. Das hält den lokalen Kamelvermieter aber nicht davon ab, uns zwei Kamele zum Auto zu bringen und nachzufragen, ob wir reiten wollen, was wir angesichts des Sandsturmes dankend ablehnen.

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Blick von der Düne von Tinfou

In Mhamid checken wir in die Kasbah eines Belgiers ein. Der Holländer, auf dessen Campingplatz wir das letzte mal waren, ist laut Internet nicht mehr vor Ort. Die Kasbah ist aber auch gut, der Pool ist etwas sandig wegen des Sandsturms, aber baden kann man trotzdem. Zum Abendessen gibt es Truthahnspieße und Pommes, dazu Bier. Abends betrachten wir noch den Sternenhimmel, der unglaublich klar scheint.

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Sandiger Pool in Mhamid

Der belgische Kasbahbesitzer gibt uns noch ein paar Tipps für unsere Route – es hat in den vergangenen Tagen stark geregnet, daher gibt es einige Matschstellen in der Wüste, die es zu vermeiden gilt. Wir fahren durch den Ortskern von Mhamid, die Kasbah, wo wir übernachtet hatten, lag vor dem Ort. Der Ort erscheint mir wesentlich belebter als das letzte mal. Ein Mopedfahrer versucht uns noch zu überreden, bei seiner Agentur ein Begleitfahrzeug zu mieten, alleine sei das ja viel zu gefährlich. Ich stelle mir vor, dass der Mopedfahrer einer der „Kasbah“-schreiend hinter uns her rennenden Jungs von vor 12 Jahren ist.

Die Piste hinter dem Ort ist sandig, die Matschpfützen finden sich wie angekündigt, aber nichts wo wir nicht durchkämen. Wir verfahren uns einmal, aber finden dann zurück auf die Piste. Bei der Oase Sacrée biegen wir ab zum Erg Chigaga, den großen Sanddünen. Auf der Karte sind am Erg ziemlich viele Camps eingezeichnet, ich vermute zuerst, dass das halt mal temporäre Zeltbehausungen waren, die jedes Jahr woanders stehen. Vor Ort stellt sich aber heraus, das da tatsächlich viele Camps zwischen den Dünen stehen. Auch sind wir dort mitnichten alleine, in der Ferne erkennt man diverse Geländewägen, die auch von oder zu den Dünen untewegs sind.

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Wo der Defender hängen blieb kommt man mit dem Pajero noch weiter

Wir müssen wieder zurück zur Oase Sacrée fahren, da die Piste in die andere Richtung überschwemmt ist, und da wollen wir nicht drin steckenbleiben.

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Die steinige Piste lädt nicht unbedingt zum Rasen ein

Ab der Oase fahren wir weiter Richtung Westen, die Piste wird steinig und schwerer zu befahren. Aber ab diesem Zeitpunkt herrscht kaum noch Verkehr, auch in der Entfernung sieht man keine anderen Fahrzeuge. Auf den folgenden 150km kommen uns insgesamt 5 Fahrzeuge und 3 Mopeds entgegen. Abends um 6 sind wir dann endlich in Foum Zguid, wo wir uns über den Hotelpool und die leckere Tajine mit Lammfleisch freuen.

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Tajine mit Lammfleisch und Kartoffeln

Der nächste Tag beginnt mit Routine: Frühstück, Zimmer räumen, Reifen aufpumpen, Tanken. Fabi fährt und wird alsbald der Raserei überführt: 67 statt 60km/h. Fabis Weigerung, französisch zu sprechen stellt sich als Zielführend hinaus, das Thema ist nach ca. 1 Minute kostenfrei geklärt und wir können weiterfahren.

Wir fahren bis nach Sidi Ifni und checken dort in ein Hotel mit einem tollen Meeresblick ein. Wir gehen auch noch kurz vor Sonnenuntergang im Meer baden.

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Blick aus unserem Hotelzimmer in Sidi Ifni

Wir essen in einem leckeren Restaurant um die Ecke sehr gut zu Abend: gegrillter Oktopus, Zucchinisuppe und dann Pastillas, die lokale Spezialität, das sind Blätterteigtaschen mit Fleisch oder Fisch. Leider schaffen wir unsere Portionen nicht annäherungsweise. Den ganzen Tag im Auto zu sitzen ist nicht besonders förderlich für den Hunger.

Am nächsten Tag entscheiden wir beim Frühstück, noch ein Tag zu bleiben. So können wir mal Wäsche waschen lassen und uns von der ganzen Fahrerei erholen. Ich bringe auch das Auto ins Auto-Hammam, der ganze Wüstensand und -matsch kann wieder runter. Danach kann man endlich das Kennzeichen vorne wieder erkennen.

Wir fahren später noch zum Strand bei Legzira, wenige Kilometer nördlich. Dort gibt es eine Naturbrücke über den Strand. Früher gab es zwei, aber die andere ist irgendwann über Nacht eingestürzt.

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Naturbrücke bei Legzira

Abends gehen wir nochmal ins selbe Restaurant. Fabi bekommt eine Meeresfrüchtetajine, und ich eine gemischte Fischplatte.

Abends spielt sich unterhalb unseres Hotelfensters noch eine Hochzeit ab, die wir von dort beobachten. Die Musik spielt bis 5 Uhr morgens, was uns aber nicht von unserem wohlverdienten Schlaf abhält.

Im Hinterland von Erfoud

Unser erstes Camping-Frühstück besteht aus Kaffee, Keksen aus Italien und schwarzem Tee, den ich 2014 in Russland gekauft habe.

Danach fahren wir weiter nach Erfoud, wo wir den lokalen Scheich kontaktieren, um uns die Voth-Bauwerke anzusehen. Wir verabreden uns konspirativ an einer Tankstelle ein paar Kilometer hinter Erfoud, trinken einen Kaffee, und ein paar Handytelefonate später steht der Plan: eine Tankstelle weiter räumen wir unser Gepäck ein bißchen um, um Platz auf der Rückbank zu schaffen, und nehmen unseren Führer mit. Der spricht zwar nur Arabisch, aber mit dem Finger kann er uns den Weg zeigen, und so leitet er uns zu einer Abzweigung, wo eine Piste ins Hinterland geht. Zuerst müssen wir einen Fluß überqueren, der sogar gut Wasser führt, dann geht es ein paar Kilometer durch die Wüste.

Als erstes erreichen wir die Goldene Spirale. Dort kommt uns gleich der Wächter entgegen, und erklärt uns, dass die Bauwerke seit 2016 wegen Beschädigungen gesperrt sind, man kann sie nur von außen betrachten und nicht betreten. Wir laufen einmal um die Spirale, dann fahren wir weiter.

Nächster Stop ist die Stadt des Orion: auch hier gibt es einen Wächter, und wir dürfen nichtmal näher als ca. 100m ran. Schade, aber trotzdem ein beeindruckendes Bauwerk mitten in der Wüste.

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Stadt des Orion

Als letztes kommen wir zur Himmelstreppe. Der Wächter dort erzählt uns, dass ein Spanier mit einem Motorrad die Treppe herauf gefahren sei. Außerdem hält er uns einen Zettel mit einer Erklärung hin, die auch im Internet so zu finden ist.

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Himmelstreppe

Nach der Besichtigung fahren wir wieder zurück zur Hauptstraße und bringen unseren Führer zurück zu seinem Ausgangsort. Währenddessen regnet es ordentlich, zum Glück haben wir die Besichtigungen alle noch bei Sonnenschein machen können.

Wir fahren weiter bis nach Tinghir und fahren dort ein paar Kilometer in die Todgha-Schlucht rein. Das schaut alles noch so aus wie bei meinem letzten Besuch wie vor 12 Jahren. In Tinghir bleiben wir dann auch über Nacht.

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Todgha-Schlucht

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Blick über die Oase bei Tinghir

Guilin, Jangshuo, Longsheng

Nachtrag geschrieben auf der Fahrt Richtung Kerch (Krim). Bilder folgen irgendwann, genauso wie die Texte zu Krim etc.
In Guilin angekommen suchen wir erstmal ein Taxi, das uns in unser gebuchtes Hotel bringen soll. Das getaltet sich jedoch schwierig, da das Hotel relativ nah am Bahnhof liegt, und die Fahrer uns daher nur zu einem hohen Festpreis fahren wollen. Nach einigem hin und her finden wir jedoch eine Fahrerin, die uns für 15 Yuan fährt. Das Taxometer zeigt am Hotel angekommen 7 Yuan, also noch der Startpreis. (Anmerkung am Rande, um es mal festzuhalten: ein Liter Sprit kostet an den Tankstellen üblicherweise 6-7 Yuan)
Im Hotel treffen wir einen anderen Gast aus Hongkong, der uns von seinen Schwierigkeiten als Tourist berichtet, da er kein chinesisch spricht (nur kantonesisch), aber halt aussieht wie ein Chinese und die Leute ihm die mangelnden Sprachkentnisse nicht abkaufen wollen.
Helen, die Wirtin unseres Hotels fährt uns freundlicherweise mit dem Auto ins Stadtzentrum und hilft uns, Tickets für zwei Schiffsfahrten zu besorgen. Wir laufen dann ein bißchen durch die Stadt, essen auf einem Markt. Danach beginnt die erste Bootsfahrt durch Guilin. Diese stellt sich eher als Show mit viel Beleuchtung, Lichteffekten und sogar Tanzeinlagen dar denn als Stadtrundfahrt. Für unseren Geschmack etwas zu touristisch, aber trotzdem ganz interessant und lustig. Nach der Rundfahrt fahren wir mit dem Taxi zurück ins Hotel.
Am nächsten Morgen werden wir von einem Reisebus abgeholt und zum Schiff gebracht, mit dem wir nach Jangshuo weiterfahren. Auf dem Boot sind außer uns auch ein Haufen chinesische Touristen. Die Fahrt führt durch eine wirklich reizvolle Landschaft, aber vor, hinter und neben uns fahren jede Menge ander Schiffe und Boote mit vielen weiteren Touristen. In Jangshuo angekommen laufne wir zu Fuß zu unserem Hotel, was sich im Nachhinein als etwas längere Strecke herausstellt, insbesondere mit dem Gepäck. Abends fahren wir nochmal mit dem Hotelshuttle in die Stadt um zu Abend zu Essen (nach einem Hofbräu-Bier im dortigen deutschen Restaurant als Aperitiv, welches aber nicht ganz original schmeckt). Danach müssen wir wieder zum Hotel laufen, weil das Shuttle nicht mehr fährt.
Am folgenden Tag leihen wir uns Fahrräder vom Hotel und machen eine längere Tour, über 50km. Dabei wird uns mehrfach auch eine weitere Bootstour angedreht. Abends essen wir im Hotel.
Weiter geht es am darauffolgenden Tag mit dem gebuchten Bus nach Longsheng, wir werden um 7:10 Uhr abgeholt. Kurz vor Longsheng müssen wir in lokale Minibusse umsteigen. Doch nach kurzer Fahrt müssen wir wieder aussteigen und etwa 20 Minuten zu Fuß durch irgendwelche Dörfer laufen, weil ein Erdrutsch die Straße komplett verschüttet hat. Man sieht von der anderen Talseite nur noch einen Teil der Brücke aus der Erde hervorschauen. Auf der anderen Seite wartet dann ein weiterer Minibus, der uns dann final nach Longsheng hochfährt. Dort kann man dann die Reisterassen bewundern, echt schön, aber das ganze ist wieder sehr massentouristisch aufgebaut. Der ganze Weg durchs Dorf, der sich dank der Steigung schon eine gute halbe Stunde zieht, ist gepfastert mit Buden, die Souvernirs und Imbisse verkaufen. Als wir wieder unten am Parkplatz angekommen sind fahren wir gleich mit dem Minibus ab, da alle anderen schon vorher am Parkplatz waren. Doch auf halbem Weg wird unser Reiseleiter am Telefon angerufen weil wir offensichtlich ein paar Miterisende vergessen haben, stattdessen haben sich irgendwelche anderen Leute in die Gruppe geschmuggelt und so auch die Kontrolle durch durchzählen durcheinander gebracht. Auch die Weiterfahrt im großen Bus nach Guilin zieht sich in die Länge, da wir wegen eines Unfalls auf der Hauptstraße einen größeren Umweg fahren. Zudem ist die Umgehungsstraße ziemlich eng, so dass es mehrmals Rangierfahrten benötigt, wenn unserem Bus ein LKW entgegen kommt. In Guilin essen wir noch im Hotel zu Abend und machen noch einen kleinen Spaziergang durch die Seen in der Stadt, dabei sehen wir viele der Kulissen von der Bootsfahrt nochmal von hinten.
Tags darauf fahren wir früh morgens mit dem Taxi zum Flughafen und fliegen von dort weiter…

Peking II

Mal wieder ein älterer Eintrag, den ich gerade im Auto auf der Krim von Stichpunkten zu Fließtext umwandle. Bilder gibt’s daher vorerst nicht, da diese auf einer gerade nicht zur Hand stehenden Festplatte liegen. Vielleicht folgen die Bilder irgendwann…
Nach der Landung in Peking stehen wir erstmal 20 Minuten auf dem Rollfeld rum, bevor wir aussteigen können. Flüge aus Nordkorea scheinen nicht unbedingt Priorität zu haben. Die Einreise nach China verläuft unproblematisch. Vom Flughafen fahre ich mit der Metro in die Stadt und suche mein Hotel, was mir aber nicht gelingt, da es in meiner App mal wieder an einer falschen Stelle eingetragen ist.
Nachdem ich mich dann, endlich im Hotel angekommen, von dem längeren Spaziergang mit dem Gepäck ausgeruth habe gehe ich Abends nochmal auf die Straße. Auch hier werde ich wieder von Touristenfängern angesprochen, diesmal von einer Frau die mir unbedingt ihre Telefonnummer aufdrängen will, um mich nach dem Essen zu treffen. Ich esse nicht in einem Restaurant, sondern kaufe mir an verschiedenen Ständen auf der Straße erst mal zwei verschieden Knödel und danach 3 Skorpione am Spieß, welche hauptsächlich nach Fritteuse schmecken. Zum runterspülen stze ich mich danach in eine Kinepe un trinke ein Bier, nacdem ich den Preis auf ein bezahlbares Niveau reuntergehandelt habe.
Abends im Hotel nervt das Internet, da man sich irgendwie komisch mit der Passnummer authentifizieren muss, dauernd rausfliegt, und das Internet saulahm und kastriert ist.
Fabi kommt in der früh an, während ich gerade Dusche. Wir packen zunächst unser Gepäck ein bißchen m und machen dann einne Spaziergang zum Tianmenplatz, durch die Hutons (traditionelle Viertel), trinken ein überteuertes Bier und essen danach Hot Pot in einem muslimischen Restaurant.
Am nächsten Tag treffen wir Duo und fahren mit ihr zusammen mit der U-Bahn zum „Duftenden Berg“. Hoch fahren wir mit der Sesselbahn, runter laufen wir. Abends essen wir in der Nähe vom Tianmenplatz Pekingente. Danach trinken wir noch ein Bier in einer Gasse, wo ich auch schon am Abend zuvor ein Bier getrunken habe. Irgendwie findet in dieser Gasse auch auf einer kleinen Bühne eine Art kleine Pekingoper statt.
Tags darauf fahren wir zum Frühstück zu Thomas, wo wir auch einen Teil des frisch umgepackten Gepäcks deponieren. Von dort fahren wir zum Himmelstempel und besichtigen diesen samt dem umliegenden Park. Danach fahren wir zurück ins Hotel, holen unser Gepäck und fahren mit dem Taxi zum Bahnhof.
Unser Zug ist relativ modern, Schlafwagen vom Grundriss wie auch die ganzen russischen Wagen, aber klimatisiert und mit LCD-Bildschirm an jedem Bett. Auch fährt er im Vergleich zu den anderen Zügen relativ schnell, bis zu 160 km/h zeigt das GPS an. Mit uns im Abteil ist ein älterer Chinese (von dem wir zuerst beführchten, dass er nachts schnarcht, sich aber als vollkomen ruhig herausstellt), der die ganze Zeit auf seinem uralten Handy SMS tippt (mit angeschalteten, nervenden Tastentönen). Zu Abend essen wir im Speisewagen, die Speisenwahl gestaltet sich trotz hinzugezogener Übersetzungsprogramme auf diversen Handys schwierig. Aber wir bekommen trotzdem was leckeres am Ende.

Fazit Nordkorea

Tja, wie letztes mal ist die Motivation, noch Blogeinträge nach meiner Rückkehr zu verfassen, irgendwie verschwunden. Zum Glück habe ich eigentlich für alles noch Notizen, deswegen kommt es halt mit Verspätung.

In diesem Beitrag will ich nochmal ein paar Punkte hervorheben, die in den anderen Beiträgen zu kurz kamen, bzw. ein generelles Fazit zum Thema Nordkorea ziehen. Danach folgen dann noch die Artikel über die anschließenden Wochen in China.

Generell kann man sehr deutlich sehen, dass Nordkorea sich rapide entwickelt. Wenn man Reiseberichte liest, die ein paar Jahre alt sind, liest man vieles, was heute einfach nicht mehr zutrifft. Oft liest man, es führen weder in Pjöngjang noch auf der Autobahn andere Autos – das ist überholt: zwar hat der Verkehr noch lange nicht solche Dimensionen wie in Deutschland, oder sogar wie in China, aber man sieht trotzdem Autos. In Pjöngjang gibt es jetzt auch Ampeln (und nicht nur die berühmten Politessen), und wenn man da bei rot stehen bleiben muss, dann sammelt sich da meistens schon eine Hand voll Autos während einer Ampelphase an. Und auch auf der Autobahn wird man regelmäßig überholt, bzw. man überholt LKWs, und Gegenverkehr gibt es auch.

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Morgendlicher Berufsverkehr in Pjöngjang

Auch gibt es viele Dinge, die es vor wenigen Jahre noch nicht gab: Mobiltelefone sind allgegenwärtig, überall sieht man Leute mit Handy am Ohr oder in der Hand. Und zwar nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land – bei Fußgängern und Fahrradfahrern. Wiederum nicht in dem Maße wie bei uns, aber eben doch so dass es einem auffällt. Auch neu sind Taxis, laut meinen Reiseführern gibt es die in Pjöngjang seit ungefähr zwei Jahren. Mr. Jong erzählt mir sogar, dass er manchmal das Taxi zur Uni nimmt, wenn er zu Faul ist die U-Bahn zu nehmen.

Taxi in Pjöngjang wartet an einer Ampel

Taxi in Pjöngjang wartet an einer Ampel

Meine beiden Reiseführer erzählen mir, dass sie ihre Fremdsprachen erst an der Universität gelernt haben, in der Schule gab es das nicht. Allerdings soll sich das mittlerweile auch geändert haben, heute lernen die Kinder angeblich Englisch in der Schule.

All das mag jetzt vielleicht banal erscheinen, aber man muss das glaube ich schon in dem Kontext sehen, dass das Land eigentlich sehr isoliert arbeitet und solche modischen Erscheinungen wie Handys, Taxis und Fremdsprachen sonst eher kaum ins Land gelassen werden.

An der Infrastruktur im Land merkt man ganz deutlich, dass es dem Land an Ressourcen fehlt, aber nicht an Arbeitskraft. Die Autobahn ist voll mit Schlaglöchern, aber trotzdem ist der Mittelstreifen (wo vorhanden) schön bepflanzt und die Steine zur Straßenbegrenzung akkurat gestrichen. Offensichtlich fehlt es an Teer oder Beton. Die Eisenbahn fährt meistens nur um die 30km/h (um Energie zu sparen), aber man sieht überall Arbeitskommandos die etwas reparieren.

Das führt gleich zum nächsten Thema, denn es wird ganz offen gesagt, dass es dem Land an Devisen mangelt. Deshalb auch die Sache mit dem Tourismus. Und auch der scheint sich in den letzten Jahren ziemlich gut entwickelt zu haben, an den typischen Sehenswürdigkeiten trifft man überall auf Busladungen chinesischer Touristen. Ansonsten scheint die Entsendung von Arbeitskräften ins Ausland eine gute Devisenquelle zu sein: sowohl auf der Hinfahrt mit dem Zug als auch auf dem Rückflug nach Peking sind die Mitreisenden hauptsächlich Koreaner, die in China arbeiten. Das Bildungssystem scheint noch zu den am besten funktionierenden Institutionen in Nordkorea zu zählen, von daher sind Koreanische Softwareentwickler und andere Arbeiter in China anscheinend gerne gesehen.

Als Tourist wird man schon angeglotzt, ich vermute vor allem wenn man nicht asiatisch aussieht. Man merkt dabei aber deutlich, dass sich viele gar nicht trauen, den Kopf zu verdrehen, die meisten Menschen sind schon schüchtern. Aber trotzdem wurde ich einmal sogar von einer Gruppe junger Koreaner in der Nähe eines Wasserfalls gefragt, ob sie ein Foto mit mir zusammen machen könnten (mit ihrer Digitalkamera), was ich natürlich gerne gemacht habe, im Gegenzug für ein Foto mit meiner Kamera.

Was mich auch erstaunt hat ist das Unwissen der Koreaner über ihren Anführer Kim Jong-Un. Weder das im Westen geschätzte Alter von ungefähr 31 Jahren, noch dass er anscheinend in der Schweiz auf das Internat ging, war meinen Reiseführern bekannt. Interessant fand ich auch das Thema Atombombe und -energie (wobei ich hier nicht weiß, ob mir das nur so erzählt wurde, um mir zu schmeicheln): Nordkorea hat nach Aussage meiner Reiseleitung eine Atombombe (um gegen die amerikanischen Imperialisten gewappnet zu sein) und strebt natürlich auch Atomenergie an – aber eigentlich nur, weil man die Energie braucht, eigentlich sei man ja kritisch gegenüber Atomenergie wegen deren Gefahren, aber man habe halt momentan keine große Wahl, und das Volk wünscht Strom.

Auch interessiert hat mich natürlich, wie die Einstellung der Koreaner gegenüber Deutschland ist. Hier wurde ausschließlich positiv geantwortet, einerseits schätzt man die deutschen wegen ihrer Disziplin und Wirtschaftskraft und weil sie auf diplomatischen Wege auch versuchen, Beziehungen zu Nordkorea aufrecht zu erhalten. Andererseits ist Deutschland in gewisser Weise Vorbild, weil es ja auch mal ein in kapitalistisch und kommunistisch geteiltes Land war und die Wiedervereinigung geschafft hat.

Zum Thema Wiedervereinigung wurde mir auch einiges erklärt: Nordkorea strebt natürlich eine Wiedervereinigung mit Südkorea an. Die soll so aussehen, dass Gesamtkorea ein föderatives System erhält, in dem der Norden kommunistisch und der Süden kapitalistisch bleibt, nach einem Plan, der von Kim Il-Sung entworfen wurde. Einzige Bedingung für die Wiedervereinigung soll der Abzug der Amerikaner aus Südkorea sein. Das ist natürlich beides verkürzt und vereinfacht dargestellt, und ich kann mir nur sehr schwer vorstellen wie ein solches föderatives System funktionieren soll – aber gut, immerhin haben sie einen Plan. Und solange die Bedingung mit den Amerikanern bestehen bleibt glaube ich eh nicht, dass es so schnell geht mit der Wiedervereinigung, andererseits muss man nur in die Geschichtsbücher schauen und sieht, dass es in Deutschland auch mehr oder weniger von heute auf morgen geschah, ohne dass jemand auch nur wenige Monate vorher damit rechnete. Auf die Frage, wann sich Korea denn wiedervereinige haben sich die meisten nicht auf einen Termin festlegen wollen, aber ich habe Antworten gehört wie „in 5 bis 10 Jahren“, oder „noch zur Amtszeiten von Kim Jong-Un“.

Zum Schluß noch zwei kleine Themen: in Korea wird überall geraucht, viele Männer und auch manche Frauen haben oft eine Zigarette zwischen den Fingern, und auch Kim Jong-Un hat ja eigentlich auf jedem Foto eine Zigarette in der Hand (sogar im Schlafzimmer eines Waisenhauses). Und laut meinen Reiseführern wird der Tabak sogar in Korea angebaut, was ich erst gar nicht glauben konnte, irgendwie kommt mir das Klima dort nicht so vor als wüchse dort Tabak. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich aber, dass der Tabak tatsächlich dort angebaut wird, denn wenn er gegen teure Devisen importiert werden müsste würde man sicherlich nicht so viele Raucher sehen. Interessant ist daran noch, dass Kim Jong-Uns Vater Kim Jong-Il Raucher als die Narren des 21. Jahrhunderts sah, neben den umusikalischen und denjenigen, die nicht mit Computern umgehen können.

Zuletzt noch etwas zu Autos: der Minibus mit dem wir umher fuhren sah ja ein bißchen so aus wie ein Toyota Hiace, aber eher wie eine chinesische Kopie davon. Auf die Frage, ob unser Auto ein chinesischer Import wäre, wurde mir wiedersprochen, es sei in Nordkorea hergestellt. Und tatsächlich, im Markenzeichen befinden sich koreanische Zeichen. Recherchen daheim ergaben dann, dass es sich dabei um ein Samcheonri der Firma Pyeonghwa Motors handelt. Dies ist jedoch ein Lizenzbau des chinesischen Jinbei Haise – und der ist dann wiederum eine Kopie des Toyota Hiace. Also lag ich ja eigentlich gar nicht so schlecht mit meiner Einschätzung.

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Unser nordkoreanischer  Samcheonri von Pyeonghwa

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Ein chinesischer Jinbei Haise

Pjöngjang III

Zurück in Pjöngjang geht es erstmal in einen Souvenirladen wegen diverser Besorgungen. Der Laden liegt gegenüber des Triumphbogens, der sich am Pariser Vorbild orientiert, aber ein paar Meter größer ist als sein Vorbild.

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Triumphbogen in Pjöngjang

Der Fahrer ist in der Zwischenzeit angeblich Tanken gefahren und taucht nicht mehr auf. Also laufen wir ein bißchen rum. Auf den Parkplätzen spielen Leute Volleyball während Autos rangieren. Man kann auch den Fernsehturm von Pjöngjang sehen, aber den kann man seit ein paar Jahren nicht mehr besteigen, vermutlich weil er zu marode ist. Auch von außen sieht er nicht mehr ganz neu aus.

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Fernsehturm von Pjöngjang

Als der Fahrer dann endlich kommt ist es schon zu spät um vor dem Essen noch ins Hotel zu fahren, also geht es direkt zum Restaurant. Unter dem Restaurant ist auch noch ein Geschäft, in dem ich den Eichelschnaps kaufen kann, den ich wollte, welcher aber im Souvenirladen nicht vorhanden war. Das Lokal ist randvoll mit Touristen, wir essen diesmal alle (also die beiden Führer, der Fahrer und ich) zusammen. Es ist ja der letzte Abend.

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O-Bus in Pjöngjang

Nach dem Essen fahren wir ins Hotel. Wir Trinken zusammen (aber ohne den Fahrer) noch ein paar Bier. Außerdem versuchen wir, die Bilder, auf denen die Führer mit drauf sind, von meiner Kamera auf den Laptop von Herrn Kim zu kopieren. Das klappt aber irgendwie nicht: sowohl mein Handy als auch meine Kamera werden über USB nicht vom Laptop erkannt. Und per Bluetooth kann man die Bilder zwar auf sein Handy kopieren, aber dort werden sie nicht gespeichert. Und der letzte Versuch, die SD-Karte im Laptop auszulesen klappt auch nicht, die Karte wird als unformatiert angezeigt. Die Koreaner haben also gut vorgesorgt, dass Dateien nicht so einfach ins Land kopiert werden können. Dass das Android auf dem Handy angepasst ist, ist mir klar. Die WLAN-Funktion bei dem Arirang-Handy ist komplett deaktiviert, obwohl ein Chip verbaut ist, was in den Systeminformationen ersichtlich ist. Aber wie sie das Windows XP auf dem Laptop so kastriert haben ist mir schleierhaft.

Nach den Kopierversuchen gehen wir in einen anderen Raum wo zwei Billardtische stehen und spielen noch ein paar Runden – wir sind alle ungefähr gleich schlecht. Um Mitternacht gehen wir auf unsere Zimmer.

Am nächsten Morgen wurde im Hotel extra das Postamt früher aufgemacht, damit ich noch Briefmarken für meine Postkarten kaufen kann. Der Buchladen im Hotel hat aber leider noch zu, also kann ich aber keine Postkarten kaufen (vorher hatte ich schon ein paar gekauft, aber halt nicht genug). Nach dem Frühstück fahren wir dann los Richtung Flughafen. Wir sind  schon spät dran weil der Zoll angeblich schon eine Stunde vor Abflug schließt. Trotzdem halten wir unterwegs nochmal und versuchen Postkarten zu kaufen – aber ohne Erfolg, die meisten Läden machen anscheinend erst um 10 Uhr auf (auch der Laden im Flughafen).

Am Flughafen gehe ich dann nach der Verabschiedung von meinen Aufpassern durch den Sicherheitscheck, dann zum Checkin. Im Sicherheitsbereich hat dann aber schon ein Souvenirstand auf, der mir meine heiß ersehnten Postkarten verkaufen kann. Ich setze mich danach auf das Gepäckband (Ankunft und Abflug finden hier in der selben, einzigen Halle statt, deswegen kann das auch nicht gleichzeitig stattfinden) und schreibe die Karten. Die Briefmarken halten nur mit viel Mühe. Leider will danach niemand im Sicherheitsbereich die Postkarten annehmen. Einer Polizistin mache ich dann mein Problem klar, und sie schafft es meine Aufpasser nochmal zurück zu holen, die waren anscheinend noch vor dem Flughafen. Ich gebe Herrn Kim meine Karten durch die Sicherheitsschleuse und gehe danach in die andere Richtung zur Passkontrolle.

Von dort geht es auch relativ bald weiter mit dem Bus zum Flugzeug. Auf dem selben Flug sind hauptsächlich Koreaner, erkennbar an ihren Kim-Ansteckern, und wenige Touristen. Viele von den Koreanern sind relativ jung, vermutlich Studenten im Ausland.

Das wars dann aus Nordkorea. Der Flug verläuft ohne Vorkommnisse, wir fliegen in einer Tupolev 204, relativ neu. In Peking stehen wir dann noch über 20 Minuten auf dem Rollfeld herum, bevor wir aussteigen können.

Chongchon

In Pjöngjang am Flughafen gibt es erstmal Mittagessen. Da es im Flugzeug nur Getränke gab wird hier das Essen anscheinend nachgeholt, denn es wir auf Flugzeugtabletts und -geschirr serviert. Dazu gibt es Plastikbesteck. Ich sitze nochmal zusammen mit der deutschen Botschaftsgruppe.

Vom Flughafen fahren wir weiter mit unserem alten Auto und der Stammbesatzung Richtung Myohyang-Gebirge, ca. zwei Stunden nördlich von Pjöngjang. Dort bekomme ich das Fahrrad und darf eine sehr Steile Strecke bis zum Ende der Straße fahren. Ich werde darauf hingewiesen, hier nicht zu fotografieren, weil sehr viele Soldaten unterwegs sind. Man hört auch öfters Knallgeräusche, vermutlich Schießübungen irgendwo in der Nähe. Am Ende der Straße gibt es eine kurze Pause, dann geht es mit Herrn Jong eine steile Treppe nach oben, ca. 1 km bis zu einem Wasserfall. Dann wieder zurück zum Parkplatz und weiter mit dem Fahrrad. Herr Jong hat sich überreden lassen, wieder mit dem Fahrrad zu fahren, aber man muss eigentlich fast nicht treten weil es eh nur bergab geht. Nach ein paar Kilometern laden wir die Fahrräder wieder ein und Fahren zum Hotel in einer nahen Stadt, ich glaube sie heißt Chongchon. Ab sieben gibt es Wasser, ich dusche also erstmal. Dann geht es zum Abendessen, welches ich allein zu mir nehmen darf (an einem anderen Tisch sitzen aber ein paar Koreaner). Die anderen drei essen im Nebenzimmer. Nach dem Abendessen falle ich sofort hundemüde ins Bett.

Auch beim Frühstück darf ich wieder allein am Tisch sitzen. Danach fahren wir mit dem Auto zu einem buddhistischen Tempel, den wir besichtigen. Dann geht es weiter zur nahegelegenen internationalen Freundschaftsausstellung. Dort sind alle Geschenke ausgestellt, die Kim Il Sung, Kim Jong Il und Kim Jong Un erhalten haben. Ich besuche die Ausstellung zusammen mit einer vierköpfigen Gruppe aus England.

Am Eingang muss man zunächst alles abgeben, fotografieren ist verboten. Man darf nur einen Geldbeutel mitnehmen. Es gibt eine LED-Anzeige, die die Anzahl der Geschänke und die Anzahl der Länder, aus denen diese stammen, zählt. Momentan sind es über 100.000 Geschenke aus 184 Ländern. Außerdem gibt es eine Weltkarte mit einer LED an Stelle jeder Hauptstadt. Brennt die LED bedeutet dies, dass es mindestens ein Geschenk aus dem betreffenden Land gibt. Welche Länder haben noch nichts geschickt? Hauptsächlich ein paar europäische Kleinstaaaten (Andorra, Monaco, Liechtenstein, Vatikan) sowie diverse pazifische Inselstaaten. Die Karte ist jedoch schon etwas älter, manche erst neuerdings eingerichteten Länder wie Kosovo oder Südsudan sind noch gar nicht eingezeichnet.

Und was steht so im Museum herum? Hauptsächlich natürlich Gegenstände wie Vasen, Teller, Bilder, ausgestopfte Tiere, Waffen, aber auch Alltagsgegenstände wie Digitalkameras und Laptops. Aus Russland gibt es drei Autos (nie benutzt). Außerdem gibt es zwei Eisenbahn-Salonwagen (einen aus Russland, einen aus China, beide unbenutzt). Größtes Ausstellungsstück ist eine Ilyuschin 114 (?) aus Russland, die nur einmal für einen Flug nach Moskau benutzt wurde. Wir sehen natürlich lange nicht alles, es heißt, man bräuchte zwei Jahre um alle Geschenke zu sehen. Die kleineren Geschenke sind nach Kontinenten und Ländern in Räume sortiert, wir dürfen uns einen aussuchen und gehen dementsprechend in den Raum für Westeuropa. Deutsche Geschenke stammen hauptsächlich aus der DDR, aber auch aus dem Westen wurden hauptsächlich von Chefs irgendwelcher Import-/Exportfirmen Geschenke geschickt. Interessant auch die Galerie von lebenden Tieren, die verschenkt wurden. Diese befinden sich zum Glück nicht in dem Museum, sondern hauptsächlich im Zoo von Pjöngjang. Äthiopien hat ziemlich viele verschiedene Tiere hier abgeliefert. Ältestes Geschenk ist ein Mantel aus China von 1945, den wir aber nicht gesehen haben.

Ein Highlight sind außerdem drei Wachsfiguren, die jeweils in eigenen Räumen stehen. Sie stellen jeweils Kim Il Sung, dessen Frau und Kim Jong Il dar. Man muss sich jedes mal verbeugen vor den Figuren. Interessant auch die Umgebung, die um die Figuren herum gestaltet ist: eine steht an der Spitze des Paekdu, eine am See am Fuß des Berges, wo ich auch das Großmonument besucht habe. Zum Abschluss der Ausstellung gibt es Tee, man wird durch den Souvenirshop geschoben, und ich trage mich in das Gästebuch ein.

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LKW mit Kohlevergaser

Von der Ausstellung fahren wir nochmal zurück ins Hotel, dort gibt es Mittagessen. Ich sitze wieder allein, aber der Speisesaal ist sonst randvoll mit einer chinesischen Reisegruppe.

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Baustelle auf dem Weg nach Pjöngjang

Nach dem Essen machen wir uns auf den Weg zurück nach Pjöngjang.