Von München bis Sète und dann auf die Fähre

Auf den Tag genau 8 Jahre nach Roberts und meinem Kennenlernen auf der Wiesn brechen wir auf. Abfahrt 10.30 Uhr in München.

Beim ersten Tankstopp in Bregenz kurze Aufregung, da das Auto erst mal nicht mehr anspringt… eine kurze Überprüfung zeigt, dass die Schraube an der Batterie locker ist. Die ist schnell festgezogen und es kann zügig weitergehen… Glück gehabt 😉

In Österreich sagt der Wettermensch im Radio durch, dass die Schneefallgrenze auf 900m sinkt… Zeit dass wir loskommen gen Süden… Am San Bernardino schneit es bei 2 Grad.

Gegen 21h kommen wir dann endlich in Monaco an. Unser Freund empfängt uns gleich mit Bier und wir bereiten leckere Brotzeit zu und wir haben einen sehr netten Abend.

Am nächsten Tag frühstücken wir bei Traumwetter und Ausblick auf dem Balkon.

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Blick auf Monaco

Abfahrt um 10.45Uhr Richtung Sète. An der ersten Mautstelle kurze Verwirrung, da es massig Spuren mit 2m Höhe Begrenzung gibt, und bei den anderen allen ein „t“ steht und wir nicht wissen was das bedeutet. Wir entscheiden uns nach Hupkonzert diverser Lkws doch für t und es klappt…

Nach gut 5 Stunden sind wir in Sète angekommen und dann heißt es erst mal warten.
Stockend geht es voran… Gegen 19h fahren wir dann unseren Pajero gemeinsam mit vielen, vielen überladenen Autos auf die GNV CRISTAL.

Unsere 4 Bett Suite auf dem obersten Deck haben wir gleich gefunden, naja Suite ist für ca. 12m² mit Bad zwar übertrieben, aber für unsere Zwecke natürlich völlig ausreichend. Dann erst mal die anderen Decks besichtigen, raus und Sète im Sonnenuntergang fotografieren. Hat echt Charme…

Sonnenuntergang Sète

Gegen kurz nach 20h legen wir ab und beobachten interessiert das Rangiermanöver. Ein Schlepper dreht unser Schiff erst mal raus und erst kurz hinter der langen Hafenmauer dockt das Beiboot an und holt den Piloten ab…

Dann Abendessen im Restaurant. Wir sind die einzigen Gäste, essen aber leckere Pasta mit Zucchini, Curcuma und Speck. Das Personal spricht fast komplett italienisch, was uns natürlich sehr entgegen kommt.

Langsam wird der Seegang stärker und der Wind weht ordentlich. Duschen wird eine leichte Wackelpartie, aber dafür werden wir dann gut in den Schlaf gewogen.

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